Chemotherapie mit Cyclophosphamid

Im Dezember 2015 begann ich mit der leichten Chemo-Therapie auf Basis Cyclophosphamid (Senfgas). Bei mir, 174cm, 84 kg war das Schema:

Cytostatika: 1000 mg Cyclophosphamid, alle 4 Wochen, intravenös

Der behandelnde Arzt und Rheumatologe der Uniklinik München meinte die Nebenwirkungen hielten sich bei dieser Dosis handhabbar. Also sollte es keinen Haarausfall etc. geben. Größtes Risiko seien ab einer bestimmten Gabe des Cytostatikas (30 Gramm auf Lebenszeit) Tumore in der Blase. Daher ist es essentiell einen entsprechenden Schutz der Blasenwand während der Infusion zu verabreichen und weitere Tabletten dafür im Anschluss zu nehmen, bei mir jeweils 4 Stunden nach der iV Gabe. Und v.a. danach Trinken, Trinken, Trinken, und alles bestmöglich so schnell wie möglich wieder ausscheiden. Die Wirkung erfolgt während das Cyclophosphamid im Körper ist auf alle Zellen die sich während dieser Zeit im Stoffwechsel befinden.

Nach 6 Monaten gab es dann auch bei mir keine Nebenwirkungen aufgrund der Chemotherapie. Leider auch keine positive Wirkung auf die Polychondritis. Sodass jetzt die Therapie geändert wurde auf ein Biologika, Tocilizumab.

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